04November
2019

Normaler Alltag auf einem anderen Kontinent

Schon über zwei Wochen ist es her, dass Keno wieder geflogen ist und Ihr seine großartigen Schreibkünste genießen konntet. Natürlich ist die Aussicht die wir Beide gemeinsam haben wunderschön, jedoch fiel mir die erste Woche nicht so leicht. Die Trennung über einen Kontinent hinaus ist dann doch noch etwas anderes als die innerhalb Europas. Außerdem hatte ich die letzten zwei Wochen einen fast routinierten Unialltag am anderen Ende der Welt. Somit gab es nicht besonders viel zu berichten, weshalb der letzte Blogeintrag ein wenig her ist. Doch bevor es Mittwoch mit anderen Austauschstudenten für drei Tage zum Danxia Mountain geht, wollte ich euch noch einmal auf den aktuellen Stand der Dinge bringen. Die Woche nach Keno's Abreise gab es einen wirklich lustigen Barabend  in dem das von Keno und mir sehr gefeierte Youno Spiel ausgepackt wurde. Unsere Kreativität bezüglich dem Erfinden neuer Regeln und ein spitzen Ausblick auf den Kanton Tower führten zu einem höchst gelungenen Abend. Die Tage vor der Klausur am Freitag habe ich ein wenig den Vorlesungsstoff wiederholt. Doch der wunderschöne Unicampus und die 27-30°C Außentemperatur sorgten dafür, dass es mit einem Mango Smoothie in der Hand gar nicht mal so schlimm war seine Klausurenzusammenfassung zu machen.

Die absolvierte Klausur musste natürlich gefeiert werden. Glücklicherweise war ich Freitag und Samstag auf zwei Hausparties  eingeladen, welche beide unter dem Motto Halloween standen. Meine roten Haare  und meine höchst ausgeprägte Kreativität machten es mir mal wieder einfach eine Kostümentscheidung zu treffen. So verwandelte ich mich nach Kauf eines Hutes in eine waschechte Hexe (wie so mancher von euch bestätigen würde: Dafür muss ich eigentlich keinen Hut aufziehen wink). Gelernt habe ich bei der Hausparty folgendes: Ein einziger Shot vom sehr günstigen chinesischen Reisschnaps sorgt am nächsten Tag für tierische Kopfschmerzen und einem Kater den ich durch meinen sehr vernünftigen Alkoholkonsum (und das meine ich nicht ironisch laughing) wirklich nicht verdient hatte. Am nächsten Tag schlenderte ich nach Besuch der Vorlesung Project Management durch die Beijing Road, kaufte mir neuen Grüntee und genoss die touristische Seite der Stadt. Abends habe ich mich dann mit Johanna und Dennis getroffen um unseren Trip zum Danxia Mountain zu planen. Der Zug und das Hostel wurden gebucht und am Mittwoch geht es dann los. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich über die Möglichkeit eine weitere Ecke Chinas sehen zu können. Bis es los geht müssen morgen noch drei Gruppenarbeiten abgeschlossen werden, weshalb eine Berichterstattung erst wieder über den Nationalpark stattfinden wird smile